Muttertag bei Familie Raich

Heute darf ich, Benni, euch über unsere Rituale zum Muttertag berichten. Ritual ist eigentlich noch gar nicht das richtige Wort. Da unsere Kinder noch klein sind, sind wir gerade erst dabei richtige „Rituale“ zu entwickeln.

Der Muttertag ist, wie ich finde, ein ganz besonderer Tag an dem man die „Mama“ richtig hochleben lassen soll. Wobei ich zu diesem Thema schon auch noch loswerden möchte, dass eine partnerschaftliche und liebevolle Beziehung, ein harmonisches Familienleben und der respektvolle Umgang miteinander jeden Tag das ganze Jahr über sehr wichtig sind. Gerade jetzt in dieser schwierigen Zeit wird mir wieder immer mehr bewusst wie schön es ist sich gut zu verstehen, an einem Strang zu ziehen, die Arbeit des anderen zu schätzen und vor allem dankbar zu sein. Dies sollte natürlich nicht nur am Muttertag der Fall sein, sondern an jedem Tag im Jahr!

Die Kinder lieben es, wenn es etwas Besonderes zu feiern gibt. Und wie bei allem „Besonderen“ ist natürlich die Vorbereitung das eigentliche Ziel.

Der gemeinsame Brief

Als ich klein war, habe ich immer Gedichte für meine Mama auswendig gelernt. Ich war natürlich immer stolz, wenn es dann beim Vortragen gut geklappt hat und ich ihr eine Freude bereiten konnte, aber das Auswendiglernen war meistens ein bisschen lästig…

Noch schöner finde ich es, wenn wir Marlies mit eigenen Worten sagen können, was sie uns bedeutet. Daher versuche ich gerade diese Tradition ein wenig zu verändern. Ich setze mich mit den Kindern schon Tage vor dem Muttertag hin und wir schreiben gemeinsam einen Brief. Da kommt alles rein wofür wir ihr richtig dankbar sind, was uns besonders gut gefällt oder was wir auch unbedingt wieder einmal gemeinsam machen müssen.

Das Gute an der ganzen Sache ist auch, dass den Kindern viele Erlebnisse, die in der Hektik des Alltags gerne untergehen und als selbstverständlich genommen werden, wieder bewusst in Erinnerung gerufen werden.

Auch für uns Eltern finde ich das sehr hilfreich. Wir unternehmen vieles, um den Kindern was zu lernen, ihnen Spaß an verschiedensten Aktivitäten zu vermitteln und einfach eine schöne Zeit zu verbringen. Mit der Hilfe dieses Briefs können wir vielleicht noch besser auf die Bedürfnisse unserer Zwerge eingehen und in Zukunft manche Dinge, die sie besonders gerne machen ein bisschen öfter unternehmen!

Künstlerische Aufmerksamkeiten

Etwas Selbstgemachtes für die Mama darf natürlich auf keinen Fall fehlen. Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Je nach Lust und Laune wird etwas gemalt, gebastelt, gefaltet oder auch einfach ausgeschnitten. Da mische ich mich gar nicht großartig ein, sondern lasse auch mich selbst überraschen.

DAS MUTTERTAGSFRÜHSTÜCK

Marlies ist die totale Frühaufsteherin. Bis wir alle wach sind hat sie meistens schon einiges erledigt und wir können uns an den perfekt gedeckten Frühstückstisch setzen… an dieser Stelle mal „DANKE MAMA“!!

Am Muttertag möchten wir das Ganze umdrehen. Schon Tage zuvor bespreche ich mit den Jungs was wir zum Frühstück zaubern. An erster Stelle steht dann sicher das was sie gerne mögen… Pancakes und Obstsalat! Aber auch für Mama zaubern wir noch die eine oder andere zusätzliche Köstlichkeit. Sie liebt zum Beispiel Avocado mit Eiern und einen frisch dampfenden Kaffee. Während ich dann also Kaffee koche und versuche Pancakes zu machen, besorgen die Jungs noch frische Wiesenblumen aus dem Garten. Danach wecken wir Mama, beschenken sie und genießen gemeinsam ein ausgedehntes Frühstück.

Was wir danach machen? Das hängt natürlich vom Wetter ab und auf was Marlies gerade Lust hat!

Wie ihr seht, haben wir viel vor… ob wir das in diesem Jahr schon alles schaffen ist fraglich, aber die Kinder werden älter und wir können uns dann die Vorbereitungen immer besser teilen!!

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