Mach Familien Mut in der Zeit zu Hause!

Zurzeit haben Familien weltweit so einiges gemeinsam: Wir verbringen sehr, sehr viel Zeit zu Hause mit unseren Kindern. Hier öffnen sich ganz neue Möglichkeiten. Zum Vorlesen, zum Kuscheln und zum ganz neu Kennenlernen. Es entstehen aber auch ungeahnte Herausforderungen.

Gemeinsam mit deiner Familie kleine und doch große Momente, eben Schmetterlingsmomente zu erleben, war noch nie so naheliegend – im wahrsten Sinn des Wortes. Aber während du vielleicht im Home-Office bist und gleichzeitig versuchst, für alle den Alltag aufrecht zu erhalten, ist das gar nicht so leicht. Wir haben Anregungen und Inspiration für dich. Du hast auch Ideen? Teile sie auf Facebook mit uns und mach anderen Familien Mut!

Strukturen schaffen

Das Zauberwort lautet: Struktur! Plant euren Alltag auch zu Hause um Fixpunkte herum. Beginnen könnt ihr zum Beispiel mit einem Montagmorgen Familien-Meeting im „großen Bett“, um gemeinsam das Menü für die kommende Woche zu planen. Außerdem zahlt es sich aus, noch vor den Kindern aufzustehen, um schon mal das Frühstück auf den Tisch zu stellen. Anstatt fertigen Broten sorgst du mit einem bunten Frühstück zum selbst zusammenstellen, für Beschäftigung während etwaiger digitaler Morgen-Meetings. Auch der Rest des Tages sollte zumindest einer groben Struktur folgen. Behalte nach Möglichkeit auch Abend-Rituale und Bettzeiten deiner Kleinen bei. Und auch wenn wir wissen, wie verlockend Jogginghose und Pyjama sind –  für Groß und Klein –  sich umzuziehen hilft ungemein, die Tage zu strukturieren. Aber keine Sorge: An den Wochenenden sind die Pyjamatage dann umso kuscheliger!

Segelboote und Schaum-Partys

Steht die Struktur, bleibt nur noch –  alles zwischendrin. Zum Glück gab es immer schon Regentage und so können wir nun auf einen reichen Schatz an Indoor-Inspiration zurückgreifen. Hast du gerade leere GLEM vital Flaschen oder ähnliches bei dir zu Hause? Daraus kannst du mit den Kindern kleine Segelboote bauen. Zusätzlich brauchst du nur noch einen alten Korkstöpsel – zum Beispiel von einer Weinflasche, ein Plastikstäbchen –  zum Beispiel von einem Lollipop, ein breites Gummiringerl, ein dreieckiges Stück Stoff ca. so hoch wie dein Plastikstäbchen und etwas Klebstoff. Klebe zuerst den Stoff am Stäbchen fest. Bohre dann ein Loch in den Korken, in den du dein Segel steckst. Mit dem Gummiringerl befestigst du den Korken oben auf der leeren, aber geschlossenen Flasche und schon kannst du dein Segelboot zu Wasser lassen. Apropos: Wenn du nicht bis zur abendlichen Badezeit warten möchtest und es draußen warm genug ist, kannst du eine Schaffel mit Wasser und viel Schaum füllen. Das gibt ein weites, gefährliches Meer! Wenn du magst, kannst du in einer gut schließenden Plastikdose noch einen Pirat*innenschatz versenken.

Kasperltheater und geplantes Chaos

Die leeren Flaschen eigenen sich auch perfekt als Gerüst für Pappmaché-Figuren. Einige dich mit deinen Kindern zuvor auf die Geschichte und die darin vorkommenden Figuren. Und dann lass ihrer Fantasie freien Lauf. Für den Arbeitsplatz brauchst du: Viel altes Zeitungspapier als Unterlage, eine große Schüssel und eine Flasche Leitungswasser. Fürs Pappmaché brauchst du Klopapier und Tapetenkleber in Pulverform (oder ein Gemisch aus Mehl und Wasser). Das Klopapier wird in eine große Schüssel gerissen und dann nach und nach mit Wasser zu einem sehr dicken Brei verknetet. Das können die Kinder alleine machen. Kleineren Kindern hilfst du dann am besten beim Hinzufügen des Tapetenkleberpulvers. Das Mengenverhältnis ist nicht so wichtig, aber auf eine Rolle Klopapier kannst du ca. ein bis zwei Esslöffel Tapetenkleber geben. Nun könnt ihr beginnen, die Shampoo-Flasche mit der Masse auszukleiden und eine Figur daraus zu formen. Dann muss sie trocknen und kann am nächsten Tag mit Wasserfarben bunt bemalt werden.

Erzählt ihr uns von eurem Kasperltheater?

 

Wenn du weitere Ideen hast, die anderen Familien in dieser herausfordernden und aufregenden Zeit helfen könnten, dann teile sie doch bitte mit unserer Community auf Facebook.

 

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